Sobald frisch gewaschene Wäsche zum Trocknen aufgehängt wird, steigt die Feuchtigkeit in der Waschküche innerhalb kurzer Zeit deutlich an. Wird diese Feuchtigkeit nicht durch Lüften abgeführt, zieht sie sich mit der Zeit gerne in angrenzende Räume weiter. Ein kurzes, gezieltes Lüften direkt nach dem Aufhängen beugt dem wirkungsvoll vor. Besonders in Wohnungen ohne separaten Waschraum lohnt sich diese kurze Aufmerksamkeit gleich doppelt.
Öffne das Fenster der Waschküche für einige Minuten, sobald die letzte Wäsche hängt, damit die feuchte Luft nach draussen entweichen kann. Ein kräftiger, kurzer Luftaustausch bringt hier mehr als ein dauerhaft nur leicht gekipptes Fenster. Danach kann die Tür zu den übrigen Räumen wieder normal genutzt werden.
Die Tür zu anderen Räumen im Blick behalten
Halte die Tür zur Waschküche möglichst geschlossen, solange die Wäsche noch nass ist und die Luft entsprechend feucht bleibt. So verhindert man, dass sich die Feuchtigkeit direkt in Küche oder Gang ausbreitet. Erst nach dem ersten gründlichen Lüften öffnet man die Tür wieder wie gewohnt.
Wiederhole das kurze Lüften am gleichen Tag noch ein zweites Mal, besonders wenn viel Wäsche gleichzeitig hängt. Grössere Mengen an nasser Wäsche geben deutlich mehr Feuchtigkeit ab als ein einzelnes Stück. Zwei kurze Lüftungsrunden schaffen hier spürbar bessere Ergebnisse als nur eine.
Kontrolliere gelegentlich, ob sich an Wänden oder Fensterrahmen der Waschküche Feuchtigkeit zeigt, besonders in der kälteren Jahreszeit. Ein kurzer Blick reicht, um frühzeitig zu erkennen, ob öfter gelüftet werden sollte. So bleibt die Waschküche über das ganze Jahr hinweg trocken. Diese kurze Kontrolle lässt sich gut mit dem Aufhängen der nächsten Wäscheladung verbinden.
Mit kurzem, gezieltem Lüften nach dem Aufhängen der Wäsche bleibt die Feuchtigkeit dort, wo sie hingehört, und zieht nicht in andere Räume weiter. Die kleine Gewohnheit braucht kaum Zeit, schützt aber die ganze Wohnung.